CHALLENGE8 – Unique outdoor adventures off the beaten track

Großglockner Besteigung - Alles, was du wissen musst

Die Großglockner Besteigung ist ist eine der schönsten Hochtouren Österreichs. Die Besteigung führt dich auf den höchsten Berg Österreichs auf 3.798 m Höhe und verspricht atemberaubende Panoramen über Österreichs höchste Gipfel.

Besteige Den Großglockner

Fakten

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m Max. Höhe
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Tage Dauer (reine Trekkingtage)
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km Trekking
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m Aufstieg
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m Abstieg

Höhepunkte der Großglockner Besteigung

  • Besteige den höchsten Berg Österreichs und erlebe das einzigartige Gefühl bei der Ankunft auf dem Gipfel.
  • Erlebe klassisches Höhenwandern in Österreichs Bergen.
  • Trekke auf den Spuren einiger der berühmtesten Bergsteiger.
  • Unglaublich vielfältige & malerische Landschaft, mit atemberaubenden Aussichten auf die umliegenden Gipfel.
  • Eine einzigartige Erfahrung mit Einblicken in die Umgebung, Lebensweise, Kultur & Traditionen Österreichs.
  • Eintigartige Gastfreundschaft in den Berghütten während der gesamten Wanderung.
  • Wunderschöne Sonnenauf- und -untergänge.
  • Insgesamt: Eine perfekte Mischung aus Landschaft, traumhafter Kulisse, und Erfahrungen, die du nie wieder vergessen wirst.

Du bist bereit, die Großglockner Besteigung zu versuchen?

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Besteigung des Großglockner - Fotogallerie

Die Großglockner Besteigung - typischer Ablauf

Es gibt einige traumhafte Routen zur Besteigung des Großglockner mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Die Normale Route

Die beliebteste Route ist die Normalroute. Da sie die Standard Route ist, kommt es vor, dass vor allem im Sommer geführte Programme und private Touren auf dem Weg aufeinander treffen. Sie hat einen Klettergrad der Klasse II, was sie für die meisten Bergsteiger zugänglich macht. Die Normalroute auf den Großglockner beginnt entweder in Kals oder Heiligenblut, bevor sie an der Erzherzog-Johann-Hütte beginnt und zu einer engagierten Gipfelbesteigung wird.

Der Kals-Abschnitt der Route ist landschaftlich reizvoll und relativ einfach, bis man den Kodnitzkees-Gletscher erreicht. Die Route beginnt beim Lucknerhaus auf einer landschaftlich Straße, die danach immer mehr zu einem echten Pfad (dem Murztaler Weg) wird bis zur Studlhütte.

Der Heiligenbluter Teil der Route führt entlang der klassischen Grossglockner Hochalpenstrasse zum Margaritzen-Stausee. Auf dem Weiner Hohenweg kommt man an der Salmhütte vorbei, gefolgt von einigen Klettersteigen, die bis zur Hochgebirgshütte führen.

Sobald sich beide Wege vereinen, führt die Normalroute an der Erzherzog-Johann-Hütte vorbei zum steileren Glocknerleitl. Der Gipfel dieses Abschnitts führt auf den Grat, der teils Steigeisen erfordert.

Durch die Sättel der unteren Gipfel (z.B. Kleinglockner) geht es bis zum letzten Pass, der zum  Grossglockner hinaufführt. 

Alternative Routen zur Großglockner Besteigung

Es gibt eine alternative Route zur Besteigung des Großglockner, die bei der Stülerhütte beginnt und Aufstiege der Klassen III und IV auf dem Südwestgrat kombiniert. Weitere Routen auf der Nordseite des Berges sind die Berglerrinne und die Pallavicinirinne, zwei herausfordernde Eisklettereien der Klasse III, sowie die Welzenbachroute der Klasse IV+ Mischklettern. Es gibt sogar einige 90-Grad-Mixed-Climbing-Aufstiege direkt an der Nordwand. Die Südwand ist ebenfalls ein mögliches Ziel, mit einer weniger bekannten, imposanten Klasse IV-Besteigung.

Für Anfänger und diejendigen, die den Großglockner als Teil einer längeren Gipfel-Herausforderung besteigen wollen, ist weiter unten ein Beispiel-Tourablauf für die Großglockner Besteigung in 7 Tagen. 

Am Nachmittag triffst du dich mit deinem Bergführer und deiner Gruppe in Kaprun. Du wirst kurz zum Ablauf der nächsten Tage gebrieft, deine Ausrüstung wird gecheckt und du wirst auf die Bergtour eingeschworen. Die Großglockner Besteigung kann losgehen. Im Anschluss geht es mit dem Bus hinauf zum Stausee Moserboden, von wo aus du und dein Team den Aufstieg zum Heinrich Schwaiger Haus beginnen werdet (2.802 m).

Vom Heinrich Schwaiger Haus geht es früh morgens los. Die Strecke führt dich über den Kaindlgrat auf das Große Wiesbachhorn (3.564 m), der dritthöchste Gipfel der Glocknergruppe. Das erste kleine Zwischenziel ist erreicht, du hast den ersten Gipfel in dieser Woche bestiegen. Von hieraus geht es wieder bergab zur Schwarzenberghütte, in der du die 2. Nacht in den Bergen verbringen wirst.

Am 3. Tag stehen mehrere außergewöhnliche Gipfelbesteigungen auf dem Programm. Zuerst besteigst du die Hohe Deck auf 3.348 m. Danach kletterst du auf 3.353 m und erreichst den Gipfel des Großen Bärenkopf. Von hier aus gelangst du über die Keilscharte und den Mittleren Bärenkopf zur Oberwalder Hütte.

An Tag 4 geht es wieder hoch hinaus und du erklimmst zwei weitere Gipfel. Früh am Morgen startest du den Aufstieg zum Hohen Riffel auf 3.338 m. Nach einer kurzen Pause geht es ein kleines Stück bergab und steil hinauf auf den Johannisberg (3.458 m). Später am Nachmittag kehrst du wieder zur Oberwalder Hütte zurück für die Nacht.

Heute überschreitest du den Gipfel des Romariswandkopf auf 3.511 m. Weiter geht es über die Schneewinkelscharte zur Erzherzog Johann Hütte. Der letzte Gipfel ist geschafft, bevor es zum großen Ziel Großglockner geht. Du bist akklimatisiert und bereit für die Besteigung des höchsten Berg in Österreich.

Dein Höhepunkt der Woche wartet: Heute erklimmst du das Dach Österreichs! Früh morgens und noch vor Sonnenaufgang brichst du auf zum Gipfel des Großglockners (3.798 m). Angeseilt geht es für dich und deine Truppe in Richtung Glocknerleitl, einer steilen Eisflanke, die du mit Steigeisen in einigen Serpentinen überwinden musst. Danach wird das Gelände etwas felsiger und mit leichter Kletterei überwindest du den Kleinglockner (3.771 m). Nach einem kurzen Abstieg in die berühmte Glocknerscharte folgt der finale Anstieg zum Gipfel des Großglockner. Das Kreuz markiert deine Ankunft auf dem Gipfel. Feier dich, du hast etwas erreicht, das nicht viele Menschen erleben. Mach Fotos und genieße es. Glückwunsch. Nach einer Rast geht es bergab über die Salmhütte und die Stockerscharte zum Glocknerhaus.

Die finale Etappe führt über die Pfandlscharte (2.663 m) bis zur Trauneralm und weiter zum Parkplatz, von wo aus dich ein Taxi zurück nach Kaprun bringt. Mit mehreren 3.000er und unzähligen Eindrücken im Gepäck heißt es Abschied nehmen von den Bergen und die individuelle Heimreise antreten. Deine Großglockner-Tour ist vorbei. Glückwunsch, du hast es geschafft!

Servus, und bis zum nächsten Trip.

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Großglockner Besteigung - Inhalt einer typischen Tour

Wenn du die GroßglocknerBesteigung mit einem guten Veranstalter und Bergführer buchst, hast du das gröbste der Vorbereitung abgedeckt. Die Tour beinhaltet normalerweise alles Grundlegende für die Wanderung von und bis nach Kaprun. Du musst dich lediglich um die Anreise, deine (Trekking-)Versicherung und deine Kleidung/Ausrüstung kümmern. Alles andere wird organisiert, sodass du dich wirklich auf die physische und psychische Anstrengung des Treks konzentrieren kannst.

INKLUSIVE

  • Zertifizierter Bergführer
  • Hüttenreservierung
  • 6 Übernachtungen in Berghütten
  • Transfers während der Tour
  • 6 Tage Frühstück, Lunchpaket und Abendessen
  • Leihausrüstung

NICHT INKLUSIVE

  • An- und Abreise nach Kaprun
  • Reise- und Auslands-Krankenversicherung
  • Getränke und persönliche Ausgaben

Großglockner Besteigung - Schwierigkeit

Eine gute Kondition ist Voraussetzung. Der letzte Abschnitt der Besteigung des Gipfels ist anspruchsvoll und beinhaltet eine kontinuierliche Anstrengung von ca. 10 Stunden auf über 3.500 m Höhe. Für die langen Teilstücke an den Gipfelgraten und in kombiniertem Gelände aus Fels und Eis sind Steigeisen, Seil und Pickel unerläßlich. Um an der Expedition teilzunehmen benötigst du keine Vorkenntnisse im Eis- und Schneeklettern, Erfahrung hilft jedoch immens. Wichtig ist, in sehr guter körperlicher Verfassung zu sein. Du solltest 1000 m bei 300/350 m pro Stunde problemlos bergauf gehen können. Wenn du Ratschläge brauchst, wie du dich am besten auf diesen Kurs vorbereiten kannst, können wir dir gerne weiterhelfen.

  • Einfach
  • 1 Einfach: Die Aktivität ist für alle mit Lust nach Abenteuern und der Sehnsucht nach der Natur geeignet. Du solltest Spaß Daran haben, dich körperlich zu betätigen, benötigst jedoch keine Erfahrung
  • 2 Mäßig: Jeder mit einem grundlegenden Firnessniveau und einem Sinn für Abenteuer kann diese Aktivität meistern. Du solltest keine Schwierigkeiten haben, 5-6 Stunden am Tag aktiv zu sein, und gerne in der Natur sein.
  • 3 Anspruchsvoll: Du solltest eine grundlegendes bis gutes Fitnesslevel haben. Diese Aktivität setzt Einsatzbereitschaft voraus sowie den Willen, technische Fertigkeiten zu erlernen. Abgesehen davon hilft der Lust auf Abenteuer.
  • 4 Herausfordernd: Hierbei handelt es sich um sin echtes Abenteuer. Du musst fit und bereit sein, dich körperlichen und geistigen jedoch auch extrem belohnenden Herausforderungen zu stellen. Vorerfahrung ist hierbei definitiv hilfreich
  • 5 Experte: Du musst über eine ausgezeichnete Fitness verfügen und dich mit der Disziplin auskennen. Dich erwarten Hindernisse, die deine geistige und körperliche Stärke herausfordern, doch sobald du diese überwindest, wirst du dich unbesiegbar fühlen.
  • Experte

Du bist dir unsicher, ob der Trek für dich geeignet ist?

*Unverbindlich und kostenlos

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Großglockner Besteigung - Beste Jahreszeit

Der Großglockner ist fast ein Viertausender, weshalb das Wetter hochalpin, inklusive Gefährdungen aus sommerlichen Gewittern und möglichen Wetterumschwüngen, ist. Auch Schneefall ist im Sommer in den oberen Regionen nichts besonderes. Regelmäßige Niederschläge kommen aufgrund der herausragenden Position der Tauern in den Zentralalpen regelmäßig vor. Zur Besteigung des Großglockner empfehlen wir die warmen Sommermonate von Juni bis September. In den angrenzenden Monaten Mai und September werden Hochtouren angeboten, jedoch kann es hier vermehrt zu Wetterumschwüngen kommen.

  • Jan
  • Feb
  • Mar
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wann soll es losgehen?

Großglockner Besteigung - Packliste & Ausrüstung

Was du für den Trek einpacken musst, ist eine der wichtigen Fragen. Wenn man keine richtige Ausrüstung hat, kann sich das vor Ort als problematisch erweisen. Es kann Gesundheitsprobleme verursachen oder deine Stimmung ruinieren.

Hier ist eine grobe Übersicht davon, was du für die Großglockner Besteigung einpacken solltest:

  • Trekkingrucksack 60 Liter / Duffelbag
  • Tagesrucksack (ca. 35 Liter)
  • Ein guter & leichter Trekkingschuh
  • Ein Paar Hüttenschuhe
  • Trekking-Socken
  • Unterwäsche
  • Eine hochwertige, ultraleichte, packbare Daunenjacke
  • T-Shirts und Hosen
  • Thermounterwäsche
  • Ein leichter Schlafsack (Hüttenschlafsack)
  • Handschuhe
  • Wollmütze
  • Sonnenbrille
  • Stirnlampe
  • Erste-Hilfe-Kit
  • Hygiene-Artikel: Toilettenpapier, Handdesinfektionsmittel, Wasserreiniger, Sonnenschutzmittel, Feuchtigkeitscreme, Zahnpasta und Zahnbürste.
  • Snacks
  • Unterhaltung wie ein Foto, Buch, Karten, ein iPad usw.

Weitere Fragen zur Großglockner Besteigung

Wie lange dauert eine typische Großglockner Besteigung?

Der Aufstieg dauert in der Regel zwei Tage, je nach Programm. Der erste Tag ist dafür reserviert, die Erzherzog-Johann-Hütte zu erreichen und am nächsten Tag den Gipfelversuch früh morgens anzutreten. Man kann das Tal auch noch am Ende des Tages erreichen, oder aber die Reise verlängern und eine zusätzliche Nacht auf dem Berg bleiben.

Es gibt auch mehrere Programme mit Hüttenwanderungen, und der Großglockner hat viele Ecken und Winkel, die nur darauf warten, erkundet zu werden. Eine mehrtägige Reise bzw. Wanderung ist definitiv reizvoll und erfordert eine gute Planung, um in die Schönheit der Landschaft einzutauchen.

Was passiert, wenn das Wetter nicht zulässt den Gipfel zu besteigen?

Im Falle von schlechtem Wetter für die Tage der Großglockner Besteigung kann der Bergführer (in Absprache mit der Gruppe) das Programm ändern und je nach Wetterlage vorschlagen, einen weiteren 3000er zu besteigen, die Tour abzubrechen oder um ein, zwei Tage zu verlängern. Das oberste Anliegen sollte hierbei immer deine Sicherheit sein.

Benötigt man einen Guide, um den Großglockner zu erklimmen? Warum?

Sofern du kein erfahrener Bergsteiger bist, empfehlen wir die Besteigung mit einem Bergführer durchzuführen, da die Tour auf den Großglockner anspruchsvolle Anstiege beinhaltet. Einen Guide für den Aufstieg zum Gipfel des höchsten Bergs Österreichs zu buchen, hat viele Vorteile. Die Guides kommen aus der Gegend und kennen alle Strecken in und auswendig. Daher können sie dich schneller und sicherer hinauf bringen und kümmern sich um die Übernachtungsmöglichkeiten. Auch sind die Guides unserer Partner zertifiziert, verfügen über ein sehr hohes Maß an Fitness und besitzen fundierte Kenntnisse der Sicherheitsstandards in den Alpen. Somit steht einer anspruchsvollen und sicheren Bergsteig-Tour nichts mehr im Weg.

In was für einer Art Unterkunft werden wir übernachten?

Auf dem Berg wirst du in Berghütten (Schlafsaal) übernachten. In den Berghütten gibt es Frühstück und Abendessen.

Wann sollte man am Besten die Großglockner Besteigung organisieren?

Du solltest deine Tour so früh wie möglich buchen, da die Hütten auf dem Berg den ganzen Sommer über sehr gefragt sind. Wir empfehlen daher, den Trip mindestens zwei bis drei Monate vor Reisebeginn zu buchen. Dies gibt dir gleichzeitig die Möglichkeit, dich ausreichend vorzubereiten.

Was passiert, wenn man auf der Tour krank oder verletzt wird?

Deine Sicherheit und Gesundheit steht immer an erster Stelle. Alle offiziellen Guides sind medizinisch geschult und können eine Erstversorgung vor Ort durchführen. Bei leichten Verletzungen kann der Guide jederzeit die Trekking-Geschwindigkeit anpassen und dir weiterhelfen. Für schwerwiegende Fälle organisiert der Reiseleiter auch einen Transport aus dem Gebirge für dich. Die Kosten hierfür müssen jedoch von der verletzten Person übernommen werden (Siehe hierzu die nächste Frage zur Auslandsreiseversicherung). Letzterer Fall ist aber eher unwahrscheinlich.

Braucht man eine spezielle Versicherung fürs Bergsteigen?

Eine Auslandsreiseversicherung ist obligatorisch. Diese sollte mindestens eine allgemeine ausländische Notfallversorgung und eine medizinische Evakuierung und Rückführung ins Heimatland beinhalten. So wird sichergestellt, dass im Falle einer Notfall-Evakuierung in ein örtliches Krankenhaus oder eines medizinisch betreuten Fluges nach Hause die Kosten übernommen werden. Auch eine spezielle Alpin-Versicherung ist empfehlenswert oder aber die Mitgliedschaft beim DAV.

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